Theresa Debelka als Vikarin in der Christuskirche eingeführt

Vikarin Theresa Debelka
Bildrechte: Th. Debelka

Am Sonntag, den 26. September 2021 um 09.15 Uhr wurde Theresa Debelka als Vikarin der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Forchheim Christuskirche in einem Festgottesdienst offiziell eingeführt.

Zum 1. September 2021 hat Theresa Debelka ihr Vikariat an der Christuskirche in Forchheim angetreten. Die 28-Jährige ist vor Kurzem nach Forchheim gezogen, um ihr zweieinhalbjähriges Vikariat zu absolvieren. Für ihre Studienphase war sie in Krelingen, Marburg, im südfranzösischen Montpellier und zuletzt mehrere Jahre in Leipzig.
Ein Vikariat ist ein praktischer Teil der evangelischen Pfarrerausbildung nach dem Studium der Theologie.

Theresa Debelka stellt sich vor:

Mein Name ist Theresa Debelka und ich werde im September mein Vikariat in der Christuskirche beginnen. Ich bin 28 Jahre alt, verheiratet und wohne zurzeit in Leipzig.

Ursprünglich komme ich aus dem Fichtelgebirge, bemerkbar macht sich das allerdings mehr an einem gewissen Interesse für leckere Biersorten und weniger am Dialekt, da meine Eltern „Zugraasde“ waren.

Aufgewachsen in einer christlichen Familie und mit reger Beteiligung am kirchlichen Leben vor Ort, wurde mir dennoch erst nach einem Auslandsjahr bewusst, dass mich mein Weg in die theologische Richtung führen würde. Dieser Weg und das Ziel Pfarrerin zu werden haben sich von Erfahrung zu Erfahrung verfestigt.

Für meine Studienphase war ich in Krelingen, Marburg und im südfranzösischen Montpellier. Zuletzt habe ich mehrere Jahre in Leipzig studiert und in dieser Zeit auch meinen Mann Jakob Debelka kennengelernt. Er ist in Berlin geboren, aber in Schwaben aufgewachsen und promoviert als Historiker. Seine Doktorarbeit bindet ihn auch noch eine Weile an die Universität, sodass ich ihm schon einmal nach Franken voraus ziehen werde.

Seit meinem Examen im Herbst letzten Jahres nutze ich gerade die Übergangszeit vom Studium zum Vikariat, um in einer studienbegleitenden Arbeit für Theologiestudierende, dem Theokreis, zu arbeiten. Dort gebe ich unter anderem Übersetzungskurse zu den alten Sprachen, helfe bei der Examensvorbereitung und Studienorganisation und gestalte gemeinsame Referentenabende mit.

Ansonsten trifft man mich genauso gern schweigend bei der Meditation, als auch laut lachend mit Freunden. Ich benötige nicht viel, um glücklich zu sein und bin leicht zu begeistern, beispielsweise von der Leidenschaft meines Mannes für Tiere. Müsste ich mich entscheiden zwischen Meer und Bergen, würde die Wahl wohl auf die Nordseeküste fallen, aber die Wanderschuhe für die Fränkische Schweiz wurden schon hervorgeholt!

Ich freue mich auf die schöne Stadt Forchheim, von der ich bei einem kurzen Besuch schon einen ersten Eindruck gewinnen konnte und natürlich vor allem darauf Sie kennenzulernen!
Ihre Theresa Debelka