"Himmelwärts" - Holzrelief der Künstlerin Bettina Specht am Dietrich-Bonhoeffer-Haus

Himmelwärts - Holzrelief am Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Bildrechte Knut Cramer

Seit Ende März hängt das Kunstwerk "Himmelwärts" der Künstlerin Bettina Specht aus Forchheim am Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Kirchengemeinde Christuskirche. Die Künstlerin wird während des Frühlingsfestes im April ihr bemaltes Holzrelief allen Interessierten präsentieren. 

  • Das Frühlingsfest findet statt am 19.4.2026
    Beginn ist um 14. Uhr mit einem ökumenischen Familiengottesdienst

Zudem wird in folgenden Gottesdiensten auf das Kunstwerk Bezug genommen:

  • Sonntag, 10. Mai 2026
    Christuskirche Forchheim (9.15 Uhr) und  
    Friedenskirche Eggolsheim (10.30 Uhr).
Die Künstlerin beschreibt ihr Kunstwerk wie folgt:

Die vielen Vierkanthölzer des bemalten Holzreliefs bilden ein Auf und Ab aufgrund ihrer unterschiedlichen Längen. Das erzeugt die Wirkung von Bewegung, Wellen, die himmelwärts höher werden, stärker hervortreten.

 

Das Auf und Ab erleben wir in unserem Alltag, es steht sinnbildlich für das Leben selbst. Licht und Schatten verändern die Eindrücke der Arbeit, sie spielen eine wichtige Rolle in der Gestaltung, denn sie beleben den Anblick. Und auch dieser Kontrast von Licht und Schatten symbolisiert grundlegende menschliche Erfahrungen: die Sehnsucht nach Licht und Wärme, nach Zuneigung und Geborgenheit, vor allem nach oder in dunklen, schmerzvollen Lebensabschnitten.

 

Die Farbgebung wird nach oben hin lichter, das seitliche Grün, das an Pflanzliches, Erdiges denken lässt, wandelt sich ins Blau, wird heller, himmelsgleicher. Die warmen Farben auf den quadratischen Vorderseiten der Vierkanthölzer vermitteln Wärme und Licht auch an trüben Tagen.
Die vielen Stäbe bilden gemeinsam die Wellenbewegung nach oben, zusammen kommen sie – wiederum sinnbildhaft- zu dem, der höher ist als unsere Vernunft, der immer wieder Licht ins Dunkel bringt, der uns befähigt ein wahrhaft menschliches Miteinander zu gestalten.
Entdecken kann jeder und jede noch viel bei längerem Betrachten, besondere kleine Ausschnitte, ein paar Farbtöne zwischen Licht und Schatten. Ich lade die Gemeinde und alle BesucherInnen ein, eigene Wahrnehmungen und Gedanken zu entwickeln.