Henrik Kurth ist neuer Vikar in Forchheim St. Johannis

Henrik Kurth (links) ist neuer Vikar in Forchheim St. Johannis
Bildrechte: Chr. Jauck

Henrik Kurth wurde am Sonntag, 24. März, in einem Festgottesdienst als neuer Vikar in Forchheim St. Johannis eingeführt. In den kommenden 2,5 Jahren (bis Ende August 2021) wird Herr Kurth die verschiedenen Arbeitsbereiche des Pfarrberufes kennenlernen. In dieser Zeit ist er als Seelsorger für die evangelischen Christen in Forchheim West und Burk zuständig.

Bei der Einführung assistierten neben Pfarrer Weidt (der als Mentor Herrn Kurth begleiten und ausbilden wird) sein Vater Detlef Kurth, seine Frau Christina Kurth (die ebenfalls Theologin ist und vorausichtlich im September mit dem Vikariat beginnt) und Detlef Bär vom Kirchenvorstand St. Johannis. Viele Gäste waren der Einladung gefolgt und nahmen am Gottesdienst und anschließenden Empfang teil, u.a. Forchheims OB Dr. Uwe Kirschstein.

Henrik Kurth ist 27 Jahre alt und hat am 1. März 2019 in der St. Johannisgemeinde seine zweite Ausbildungsphase, das Vikariat, begonnen.

Ich bin in Augsburg aufgewachsen und habe in einer lebendigen Gemeinde durch die Jugendarbeit und für mich prägende Menschen zum Glauben gefunden. Nach meiner Schulzeit hat mich mein Zivildienst bei den Johannitern sehr geprägt: Neben den praktischen Aufgaben, wie z.B. Essen ausliefern, putzen und einkaufen, ergaben sich oft tiefgehende Gespräche mit den Menschen.

 

Meine Frau Christina stammt aus Sachsen und ist ebenfalls Theologin. Unser Sohn Josua ist 1 ½ Jahre alt.

Meine Frau und ich haben gemeinsam in Neuendettelsau, Oslo (Norwegen) und Leipzig Theologie studiert. Nach meinem Examen im Mai 2018 war ich ein halbes Jahr Vollzeitpapa und Hausmann, da meine Frau im Dezember 2018 ebenfalls ihr Examen abgelegt hat.

Neben dem Studium waren für mich kleinere und größere Holzarbeiten, Fahrradprojekte und Brot backen ein guter Ausgleich, zudem bereitet mir Fotografieren Freude und wir sind als Familie gerne in der Natur unterwegs – zu Fuß und mit dem Fahrrad.

Während meines siebenjährigen Studiums, welches zu großen Teilen sehr theoretisch war, ist mir der Praxisbezug wichtig gewesen und ich habe mich u.a. in der Konfirmandenarbeit in Oslo und Leipzig engagiert. Jetzt freue ich mich, dass ich in Ihrer Gemeinde für die Praxis ausgebildet werde. Geben Sie mir gerne Feedback und Tipps.

Wir als Familie freuen uns darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam auf dem spannenden Weg des Glaubens unterwegs zu sein.